Die hier vorgeschlagenen Bausteine verstehen sich als Kombinationsmöglichkeit für Ihren Ausflug in den Wienerwald.
BadenAufgrund seiner warmen Schwefelquellen ist das römische Aquae, etwa 25 km südlich von Wien gelegen, schon lange ein gern besuchter Thermalkurort. Durch Kaiser Friedrich III. erhielt Baden 1480 das Stadtrecht. Von Kaiser Franz zur Sommerresidenz erkoren, erlebte Baden durch die alljährliche Anwesenheit des Wiener Hofes einen ungeahnten Aufschwung. Dem Stadtbrand von 1812 verdanken wir das geschlossene Biedermeier-Stadtbild. Mit Mozart, Haydn, Beethoven, der hier seine "Neunte" vollendete, Liszt und den "Sträußen" seien nur einige wenige genannt, die Baden ihre Aufwartung machten. Ein inniges Verhältnis zu dieser Stadt hatte auch Kaiser Franz Joseph, war doch seine "Seelenfreundin" Katharina Schratt eine gebürtige Badenerin. Das 1934 eröffnete Spielcasino mit internationalem Flair verspricht mit seinem eleganten Restaurant nicht nur "Spielern" einen gelungenen Abend.
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GumpoldskirchenDer Weinort an der klimatisch begünstigten Thermenlinie südlich von Wien, wird 1140 erstmals urkundlich erwähnt. Der romantische Ortskern mit seinen Renaissance-Häusern und dem imposanten Rathaus stammt im Wesentlichen aus dem 16. Jahrhundert. Der Wehrgraben vor der gotischen Pfarrkirche zum Hl. Michael wurde unter dem Eindruck der Türkengefahr angelegt. Ein Besuch beim "Heurigen" gehört fast zu einem Muss, um die typischen Rebsorten der Thermenlinie zu verkosten.
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